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Bei der Feuerwehr - 27.07.2017 

Spannender Besuch bei den Brandbekämpfern: Atemschutzübungsstrecke ausprobiert und Verletzten gerettet

Sozusagen das „große Besteck“ hat die Osnabrücker Berufsfeuerwehr jetzt bei einem Besuch einer Ferienpass-Gruppe vom Haus der Jugend herausgeholt: Bei der Führung durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle an der Nobbenburger Straße gab es kaum eine Tür, die vor den Ferienpassbesuchern verschlossen blieb.


Zehn Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 12 Jahren waren dabei, die noch von einem „Ferienpass-TV“-Reporterteam begleitet wurden. In den neuen „Fernseh“-Kursen des Hauses der Jugend, die ebenfalls Bestandteil des Sommerferienprogramms waren, wurden von jungen Leuten ab 13 Jahren eigene Fernsehsendungen über Ferienpassveranstaltungen gedreht. Die Sendungen können u.a. auf der Internetseite www.ferienpass-tv.de abgerufen werden (siehe eigener Bericht). Die Folge mit dem Beitrag über den Besuch bei der Feuerwehr soll spätestens in der letzten Ferienwoche erscheinen.


Die Brandbekämpfer hatten sich ein spannendes Programm für den Besuch der Ferienpass-Gruppe ausgedacht: So durften sich die Kinder beispielsweise die Trainingsanlagen der Feuerwehrleute ansehen und sogar selber durch eine Atemschutzübungsstrecke klettern, in der gefährliche Einsätze simuliert werden. Und in der „Waschhalle“, in der die Einsatzfahrzeuge gereinigt werden, erprobten sich die Mädchen und Jungen dann sogar in der Handhabung eines Löschschlauchs: Es galt, Bälle mit dem Wasserstrahl zu treffen.


Oberbrandmeister Andreas Ewen, der schon 22 Jahre bei der Feuerwehr arbeitet, begrüßte die Ferienpass-Gruppe. Ewen wies zunächst darauf hin, dass es jederzeit vorkommen kann, dass ein Einsatz hereinkommt und die Fahrzeuge ausrücken müssen. In einem solchen Fall hätten die Ferienpässler natürlich dem Einsatz der Retter den Vortritt lassen müssen.


Ewert und einige weitere Feuerwehr-Kollegen, von denen mancher eigens in der Freizeit für das Ferienpass-Angebot angetreten war, teilten die Mädchen und Jungen in drei Gruppen ein, damit alles gut gezeigt werden konnte. Zu den Stationen des Rundgangs gehörte natürlich die Fahrzeughalle, in der die großen Löschfahrzeuge bestaunt (und erklärt) wurden. Im „Ausbildungscontainer“ erhielten die Teilnehmer quasi einen kleinen Feuerwehrlehrgang, u.a. wurden der Arbeitsalltag, die Aufgaben, die insgesamt 18 Kilogramm schwere Ausrüstung und die Atemschutzgeräte erläutert.


In der „Logistikhalle“ hatten die Feuerwehrleute eigens einen nachgestellten Unfall für die Ferienpässler aufgebaut und zeigten ihnen die Rettung des Verletzten. Es war ein typischer Arbeitsunfall mit einem Gabelstabler, bei dem der Verletzter – natürlich eine Puppe – unter den Gabeln des Staplers eingeklemmt war. Die Feuerwehrleute zeigten, wie der Verletzte mithilfe eines Luftkissens geborgen wird. Dabei durften die Ferienpässler die Vorrichtung bedienen, mit der das Luftkissen aufgepumpt wird.


Weiter durften sich die Kinder bei dem Rundgang den Turm ansehen, in dem die langen Löschschläuche nach der Reinigung zum Trocknen aufgehängt werden. Im Keller dieses „Schlauchturms“ befindet sich der Trainingsraum, der u.a. mit einer automatischen Leiter versehen ist, die für Kletterübungen genutzt wird. nachdem sich die Kinder darauf versuchen durften, ging es auf die „Atemschutzübungsstrecke“, eine Anlage, die so ähnlich wie ein Kletterturm in einem Indoorspielplatz aus einem Käfig besteht, der innen mit Gängen, Stufen und anderen Hindernissen versehen ist.


Die Feuerwehrleute müssen diesen Parcours im Training mit Atemschutzgeräten bewältigen, bei Hitze, Nebel und Dunkelheit. Für die Ferienpässler gab es natürlich nur eine „harmlose“ Version. „Das Klettern im Käfig mit Sound und Lichteffekten war cool“, meinte Johanna (12), die auch die großen Fahrzeuge sehr interessant fand. Noah (12) war vor allem vom „Innenleben“ der Wagen fasziniert. „Das ist echt beeindruckend, was sich alles an Bord befindet und wie die Fahrzeuge ausgestattet sind“, meinte der Junge. Finn (11) hatten die Löschübungen in der Waschhalle viel Spaß gemacht. „Die Wucht de Schlauchs war enorm. Es hat wirklich Kraft gekostet, ihn zu halten und es war ganz schön schwierig, damit die kleinen Bälle zu treffen – aber ich habe es hingekriegt“, freute er sich.

 

Mehr Fotos gibt es in der Bildergalerie.

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