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Schnupperpaddeln - 01.07.2017 

Ferienpässler stachen in See: Kanusport auf dem Stichkanal ausprobiert

Beim Ferienpass ging es jetzt aufs Wasser: 15 Mädchen und Jungen im Alter von 8-12 Jahren waren bei einem „Schnupperpaddeln“ dabei, das vom Osnabrücker Kanu Club (OKC) im Wassersportzentrum in Eversburg angeboten wurde. Dass es am Kurstag manchmal ein bisschen regnete, war gar nicht so schlimm: Schließlich ist Paddeln, wie die Trainer vom OKC den Ferienpässlern mit auf den Weg gaben, ein Wassersport – und dabei gehört es dazu, dass man auch nass werden kann.


In dem viereinhalbstündigen Kurs wurden die Kinder von Ralf-Michael Purschke, Sascha Dömer und weiteren Paddlern vom OKC mit den Grundlagen des Kanusports vertraut gemacht. Nachdem alle mit Booten und Schwimmwesten ausgerüstet waren, wurden erst am Ufer einige Trockenübungen gemacht, dann stiegen die Kinder in ihre Kanus ein und absolvierten auf dem Seitenarm zwischen den Bootshäusern ihre ersten Paddelversuche. Es dauerte nur wenige Minuten, bis alle gut zurechtkamen und sich sicher fühlten. Danach wurde noch kurz das Manövrieren mit den Booten, also beispielsweise Lenken und Rückwärtsfahren, geübt, und anschließend ging es auch schon in die erste kleine Runde auf dem Stichkanal. „Das macht richtig Spaß“, freute sich Valentin (8).


Weil Paddeln anstrengend ist, wurde nach etwa zwei Stunden eine Pause gemacht, in der sich die Kinder mit Würstchen vom Grill stärken konnten. Mit neuer Kraft ging es dann in den zweiten Kursteil, in dem die Mädchen und Jungen noch weitere Boote ausprobieren durften. Nachdem zuvor alle in einem Einsitzer-Kanu gefahren waren, standen nun Zweisitzer und die ganz großen Kanadier zur Wahl, in denen auch drei oder vier Paddler gleichzeitig fahren können. Außerdem konnten Seekajaks, Renn- und Wildwasser-Boote getestet werden, die sich durch ihre Bauart – etwa die Länge, die Breite oder die Form von Bug/Heck – von den Einsitzern unterscheiden.


„Wir wollen den Kindern zeigen, dass Paddeln eine ganz große Vielfalt bietet – es können Rennen gefahren werden, man kann tolle Ausflüge und Wanderfahrten unternehmen, in einen Wildwasserkanal oder ins Meer gehen oder sogar Ball auf dem Wasser spielen“, meinte Ralf-Michael Purschke, 1. Vorsitzender beim OKC. „In erster Linie wollen wir heute aber eins – nämlich einen tollen Ferientag verbringen.“


Wie der OKC-Pressewart Sascha Dömer erklärte, hat sich der Verein nach einer mehrjährigen Pause wieder mit einem solchen Schnupperpaddeln am Ferienpass beteiligt. „Wir wollen damit natürlich auch auf den Kanusport aufmerksam machen, der für alle Kinder und Jugendlichen, die Wasser mögen, eine tolle Sache ist“, sagte Dömer. „Der OKC bietet immer freitags ab 16 Uhr eine Jugendgruppe für 10- bis 17-Jährige an, in der wir auf dem Kanal oder der Hase paddeln, spielen und Spaß haben. Und dann gibt es auch noch jede Woche Kanupolo vom Wassersportverein, was aber eher etwas für Geübte ist“, erklärte er.


Dass auch mit Bällen auf dem Wasser gespielt wird, war Valentin und Jan (8) gleich am Anfang aufgefallen. Als die Kinder zunächst noch auf dem Trockenen in ihren Booten das Halten der Paddel und die Schlagtechnik übten, bemerkten die beiden Jungen nämlich die zwei „Handballtore“, die in etwa zwei Metern Höhe über dem Seitenarm aufgehängt sind. Sie begrenzen auf der Wasserfläche zwischen den Bootshäusern, quasi dem Hafenbecken der Paddler und Ruderer, das Feld, auf dem „Kanupolo“ gespielt wird. Dabei treten zwei Fünferteams in Einerkajaks gegeneinander an und es geht darum, einen Handball mit dem Paddel oder mit Würfen in das gegnerische Tor zu befördern. Beim Kanupolo geht es, wie die Paddler erklärten, ganz schön rasant zu.


Apropos rasant: Von einer besonders rasanten Einstiegsmethode ins Wasser, nämlich der „Bootsrutsche“, die sie erst unbedingt ausprobieren wollten, nahmen die Kinder Abstand, nachdem ihnen einer der Paddler vorgemacht hatte, dass nach der Sausefahrt im Boot über die (Kisten-)Rollbahn ein kleiner Sprung und dann so etwas wie eine U-Boot-Fahrt kommen. Super fanden die Kinder die Bootsrutsche natürlich trotzdem – aber sie wählten dann doch lieber die sichere Einstiegsmethode vom Steg, bei der das Kanu mit einem über das Boot und die Uferplattform gelegten Paddel stabilisiert wird. „Das ist ganz einfach“, freute sich Jan.


Beim Ferienpass werden noch am 5., 20. und 25. Juli Schlauchboottouren über die Hase angeboten (teilweise nur für Mädchen) und am 21. Juli kann noch Stehpaddeln auf den großen SUP-Boards (Stand Up Paddling) ebenfalls im Wassersportzentrum in Eversburg ausprobiert werden. Dieser für Mädchen vorgesehene Kurs wurde mit einem auch für Jungen bestimmten Angebot zusammengelegt, das ausgefallen ist.

 

Mehr Fotos findet ihr in der Bildergalerie.

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